
Das Video "Gegossener Granit - Die Geopolymer Technologie der alten Ägypter" präsentiert die Theorie, dass gigantische megalithische Gesteinsblöcke, wie sie bei den alten Ägyptern und anderen Hochkulturen gefunden wurden, nicht gemeißelt, sondern gegossen wurden.
Die zentrale These ist die Verwendung von Geopolymer-Technologie, die auf Wasserglas (Natriumsilikat) basiert.
1. Das Geopolymer-Granit-Experiment
Hier ist ein YouTube-Video eingebunden. Beim Laden werden Daten an YouTube übertragen.
Der Sprecher führt ein Experiment von Marcel Foti vor, um zu zeigen, wie Geopolymer-Granit mit einfachen, in der Antike verfügbaren Mitteln hergestellt werden kann:
Zutaten: Wasserglas (flüssiges Natriumsilikat), Sand oder zerkleinertes Gestein (Granit) und gelöschter Kalk als Katalysator (ca. 2%) [03:07].
Der Mischvorgang: Das Trockenmaterial wird in das Wasserglas gelöffelt und unter der Flüssigkeitsoberfläche zerdrückt und vermischt [06:19]. Dies sei der Schlüssel zu einem blasenfreien Stein, da die Luftblasen unter der Oberfläche nach oben entweichen [06:26].
Ergebnis: Nach vier Tagen schrumpft der gegossene Stein und ist in den ersten Tagen noch leicht zu bearbeiten (mit einem Messer schneidbar) [08:41].
2. Die Erklärung für die mysteriösen Noppen
Die auffälligen Vorsprünge (Noppen oder Knöpfe) an megalithischen Steinen (z. B. an der Inka-Mauer) werden als notwendige Ablaufpunkte erklärt [07:32]:
Beim Gießen von Geopolymer muss überschüssiges Wasser entfernt werden, da es den Stein sonst beschädigen und in eine „Matsche“ verwandeln würde [32:14].
Das überschüssige Wasserglas wurde durch ein Loch am tiefsten Punkt der Gussform abgelassen [07:25]. Ein Stück Stoff über dem Loch würde sich nach außen wölben und somit die typischen Steinnoppen formen [33:52].
Beim Gießen von Geopolymer muss überschüssiges Wasser entfernt werden, da es den Stein sonst beschädigen und in eine „Matsche“ verwandeln würde [32:14].
Das überschüssige Wasserglas wurde durch ein Loch am tiefsten Punkt der Gussform abgelassen [07:25]. Ein Stück Stoff über dem Loch würde sich nach außen wölben und somit die typischen Steinnoppen formen [33:52].
3. Die Natron-Theorie und die Wasserglas-Herstellung
Das Video geht der Frage nach, wie die Ägypter Wasserglas herstellten, indem es Marcel Fotis Natron-Theorie vorstellt [09:52]:
Natron und Granit: Natron (Natriumkarbonat) war im Niltal reichlich vorhanden [10:22]. Geschmolzenes Natron (erhitzt auf 851 °C) kann Siliziumdioxid (Quarz), einen Hauptbestandteil von Granit, zersetzen [13:00].
Wasserglas-Produktion: Die Natron-Theorie besagt, dass das Ätzen von Granit (z. B. im Steinbruch des unvollendeten Obelisken in Assuan) nicht der Hauptzweck war, sondern die Herstellung von Wasserglas [21:34]. Durch das Ätzen von Quarz entzieht das Natron dem Gestein Silizium und es entsteht Wasserglas [22:10].
Die "Schöpfspuren": Die markanten, quadratischen Vertiefungen ("Löffelmarkierungen" oder "Scoop Marks") am unvollendeten Obelisken dienten dazu, das flüssige, geschmolzene Natron auf der Granitoberfläche zu halten, um ein unkontrolliertes Ausbreiten zu verhindern [18:48].
Natron und Granit: Natron (Natriumkarbonat) war im Niltal reichlich vorhanden [10:22]. Geschmolzenes Natron (erhitzt auf 851 °C) kann Siliziumdioxid (Quarz), einen Hauptbestandteil von Granit, zersetzen [13:00].
Wasserglas-Produktion: Die Natron-Theorie besagt, dass das Ätzen von Granit (z. B. im Steinbruch des unvollendeten Obelisken in Assuan) nicht der Hauptzweck war, sondern die Herstellung von Wasserglas [21:34]. Durch das Ätzen von Quarz entzieht das Natron dem Gestein Silizium und es entsteht Wasserglas [22:10].
Die "Schöpfspuren": Die markanten, quadratischen Vertiefungen ("Löffelmarkierungen" oder "Scoop Marks") am unvollendeten Obelisken dienten dazu, das flüssige, geschmolzene Natron auf der Granitoberfläche zu halten, um ein unkontrolliertes Ausbreiten zu verhindern [18:48].
4. Geopolymere an antiken Stätten
Die Geopolymer-Theorie wird auf weitere architektonische Rätsel angewendet:
Taltempel von Gizeh: Die polygonalen, ineinandergreifenden Steinblöcke des Taltempels werden mit einer Guss-Methode erklärt [35:08]. Eine gerade, senkrechte Linie an einer Ecke wird als Abdruck eines Pfahls interpretiert, der verwendet wurde, um eine wasserdichte Schalung (z. B. aus Leder) in Position zu halten [36:47]. Die komplizierten polygonalen Formen entstanden durch das Gießen der Steine in Schichten übereinander [40:12].
Weitere Fundorte: Ähnliche "Schöpfspuren" werden in den Longu-Höhlen in China [41:45] und Merkmale, die auf Guss hinweisen, an den mysteriösen Steingefäßen auf Sulawesi in Indonesien [42:45] erwähnt.
Weltraumtauglichkeit: Im Gegensatz zu modernem Portlandzement, der Schwerkraft benötigt, um auszuhärten, funktioniert Geopolymerbeton auch ohne Schwerkraft und könnte somit auch im Weltall verwendet werden [45:41].
Taltempel von Gizeh: Die polygonalen, ineinandergreifenden Steinblöcke des Taltempels werden mit einer Guss-Methode erklärt [35:08]. Eine gerade, senkrechte Linie an einer Ecke wird als Abdruck eines Pfahls interpretiert, der verwendet wurde, um eine wasserdichte Schalung (z. B. aus Leder) in Position zu halten [36:47]. Die komplizierten polygonalen Formen entstanden durch das Gießen der Steine in Schichten übereinander [40:12].
Weitere Fundorte: Ähnliche "Schöpfspuren" werden in den Longu-Höhlen in China [41:45] und Merkmale, die auf Guss hinweisen, an den mysteriösen Steingefäßen auf Sulawesi in Indonesien [42:45] erwähnt.
Weltraumtauglichkeit: Im Gegensatz zu modernem Portlandzement, der Schwerkraft benötigt, um auszuhärten, funktioniert Geopolymerbeton auch ohne Schwerkraft und könnte somit auch im Weltall verwendet werden [45:41].
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Quelle: "Die Natron-Theorie verändert alles! Ägyptens Granitblöcke gegossen?"Weiteres: Megalitstrukturen in Griechenlad: https://www.youtube.com/shorts/lCRSStb359k